Cairns

8 Februar, 2009

Ich muss euch noch unbedingt von unserem Trip nach Cairns berichten. Dabei hat es sich sozusagen um mein mir selbst gemachtes vorgezogenes Geburtstagsgeschenk gehandelt. Am 26.Januar feiert Australia seinen Day, die Landung der ersten Flotte und den Beginn der Besiedlung Australiens. Die ersten Siedler waren in der Mehrzahl Verbrecher, die die Briten mit 11 Schiffen nach Australien exportierten.

Der Jetstar

Der Jetstar

Je nach Blickwinkel kann man diesen Tag, an dem es standesgemäß Feste und Feuerwerk gibt, auch als Invasionstag betrachten, da für die indigenen Australier der weniger schöne Teil der Geschichte begonnen hat. Der praktische am Australia Day ist, dass er ein Feiertag ist, und wenn dieser auf den Samstag oder Sonntag fällt ist der Montag automatisch auch frei.

Wir haben uns dann den Freitag noch dazu freigenommen und sind noch bevor die ersten Busse fahren mit dem Taxi zum Flughafen in Brisbane gefahren. Jetstar hat uns dann innerhalb von knappen 2 Stunden nach Cairns geflogen. Dort haben wir dann einen Mietwagen gemietet. Was soll man auch sonst mit einem Mietwagen machen. Wir sind in diesem Fall übrigens meine 4 deutschen Kollegen an der Uni und ich. Der Plan für die nächsten Tage war zuerst nach Cape Tribulation, Port Douglas und dort ab in den Regenwald, gefolgt von einem Tag auf, am und um das Great Barrier Reef herum sowie den letzten Tag in Cairns.

Cairns ist nördlich von Brisbane die größte Stadt an der Ostküste, aber mit seinen 114.000

Pazifik - Wir - Regenwald

Pazifik - Wir - Regenwald

Einwohnern eigentlich ein verschlafenes Nest. Der Club in dem am meisten „geht“ in der Stadt ist dann auch gleich ein Backpacker-Hotel. Aber nun der Reihe nach.

Zuerst hatten wir eine sehr schöne Regenwaldwanderung, die wir, wie es sich für gute Touristen gehört, oben ohne, in Bade-Shorts und mit Flip-Flops bestritten haben.

Planschen im Regenwald

Planschen im Regenwald

Der Lonely Planet hatte uns verraten, dass man zwischen Port Douglas und Cape Tribulation nämlich in einem Regenwald-Fluss schwimmen kann. Passender weiße hat der Regenwald seinem Namen dann auch alle Ehre gemacht und es hat ordentlich geregnet. Ein wunderschöner warmer tropischer Regen. Da hat sich unsere Kleidung als sehr zweckmäßig herausgestellt.

Übernachtet haben wir am ersten Tag auf einem Campingplatz, den wir beinahe für uns alleine hatten. Von Regenwald umgeben, war es eigentlich ein sehr lauschiger Ort, allerdings gab es unzählige Moskitos. Zum Glück hatten wir zwei Kartons Toohey’s New dabei, die wir dort im Kühlschrank von tropischen Temperaturen auf Trinktemperatur kühlen konnten.

Ich muss hier kurz anmerken, dass ich anfänglich nicht so sehr begeistert war vom hiesigen Bier. Ich glaube das geht beinahe jedem Deutschen so. Aber mittlerweile habe ich das Gefühl, dass ich das Toohey’s doch etwas vermissen werde.

Wir haben uns auf jeden Fall am nächsten Tag nochmal etwas Regenwald, diesmal bei Sonnenschein angeschaut, sowie die Strände nördlich von Cairns. Die sind mit ihren Palmen und dem direkt ans Meer grenzenden Regenwald traumhaft schön. Nur sollte man dort nicht so ohne weiteres baden, da es im Wasser von Quallen wimmelt. Da aber selbst der Bodensee größere Wellen hat, als der Pazifik an der Stelle und das Wasser mit Badewannentemperatur kaum Erfrischung bedeutet,

Planschen im Regenwald

Camping im Regenwald

haben wir gerne einen kühlen Regenwald-Fluss/Bach dem Meer vorgezogen. Das Warnschild vor den Krokodilen haben wir halt mal unbeachtet gelassen.

Den zweiten Tag haben wir mit Wake-Boarden abgeschlossen. Also Wasserski nur mit einem Brett. Das hat super Spaß gemacht und war auch mindestend genauso anstrengend.

Erschlagen vom Tag und dem Wissen, dass wir am nächsten morgen den ganzen Tag schnorcheln würden, haben wir uns dann nach einem Arschbomben-Wettbewerb im Hostel-Pool recht bald ins Bett gelegt.

Am Sonntag haben wir uns dann ganz früh zum Hafen begeben und sind mit einem Boot raus zum Reef gefahren.

wake boarding

wake boarding

Dort haben wir uns dann auf die Suche nach Nemo und seinen Freunden gemacht. War eine sehr schöne Tour, die leider viel zu schnell umging. Man hat wirklich die Zeit Unterwasse vergessen.

Reef

Reef

Peter war sogar tauchen. Habe mal wieder gemerkt, dass ich wohl zu den wenigen Menschen gehöre die keinen Druckausgleich hinbekommen. Bei mir drückt es die Luft da immer an den Augen raus, bevor es irgendwie anfängt zu knacken.

Das größte Riff der Welt

Das größte Riff der Welt

Nemo's Cousin

Nemo's Cousin

aussie style - auf'm weg ins hostel

aussie style

Dem letzten Abend haben wir dann in nochmal in Cairns verbracht, wo wir unseren Trip gebührend in einem Club gefeiert haben. Der ein oder andere hatte dann am nächsten Tag noch etwas mit den Nachwehen zu kämpfen.

man bin ich klein

aussie party

hang over

hang over

Katerfrühstück

Katerfrühstück

Von vorne bis hinten war es ein wunderschöner Trip, der mit einem schönen Abendflug zurück nach Brisbane abgerundet wurde.

After all it must be done...

After all it must be done...

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